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Abteilung Städtische Seniorenarbeit

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Leitbild

Leitbild des Seniorenbeirats

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Im Dezember 2008 erarbeiteten Mitglieder des Seniorenbeirats Leitsätze ihres Handelns. Die Entwickung des Leitbildes und konkrete Maßnahmen finden Sie im unteren Teil dieser Seite.

Leitsatz 1:
Interessen der Älteren vertreten, sich für Ihre Rechte einsetzen und ihre Rechte schützen

Leitsatz 2:
Informationen für ältere Bürgerinnen und Bürger sichern

Leitsatz 3:
Verständnis und Solidarität zwischen Alt und Jung

Leitsatz 4:
Zusammenleben der Kulturen fördern

Leitsatz 5:
Strukturelle Lösungsansätze für individuelle Notsituationen finden

Leitsatz 6:
Unterstützung eines engagierten Lebens im Alter

Leitsatz 7:
Sozialpolitische Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren

Entwicklung eines Leitbildes des Seniorenbeirats 

Die Idee zur Entwicklung eines eigenen Leitbildes entstand im Wesentlichen durch die immer wieder geführten Diskussionen um die Abgrenzung der Aufgabenbereiche zu anderen Seniorenorganisationen nach Innen und Außen in der Kreisstadt Dietzenbach. Der Seniorenbeirat beschloss in seiner Sitzung am 18.10.2006 einen Prozess in Gang zu setzen, der folgenden Nutzen haben soll:

1. Identifikation und Motivation der Mitglieder zu fördern.

2. Definition des gemeinsamen Anspruchs zu finden und damit der Erwartungshaltung innerhalb und außerhalb der Organisation gerecht zu werden.

3. Setzung von Prioritäten und dem Treffen von einvernehmlichen auch auf die Zukunft orientierten Grundsatzentscheidungen.

Die Leitbildentwicklung des 1. Workshops vom 21. November 2006 hatte folgende zentrale Aussage zum Ergebnis:

„Wichtige Zukunftsaufgabe wird sein, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass die Leitbildentwicklung ein nicht endender Prozess ist. Das Leitbild ist immer wieder zu aktualisieren und darf keinesfalls „im Regal“ stehen bleiben.“

Der Seniorenbeirat Dietzenbach beschloss daher im Herbst 2008, an der begonnenen Entwicklung weiterzuarbeiten und dafür einen ½-tägigen Folge-Workshop mit Hilfe professioneller Moderation durchzuführen. Dieser Folge-Workshop fand am 03.12.2008 im Seniorenzentrum Steinberg statt. Die Inhalte sind im nachfolgenden Protokoll zusammenefasst: 

Teilnehmer/-innen: Marie Brüning, Christa Deibel, Gisela Fritsche, Walter Hauck, Manfred Klein, Wolfgang Rehs, Ilse Wassermann, Rosemarie Weinrich, Tilly Westenberger, Walter Winter, Erna Wolff Moderation: Gerda Holz / ISS-Frankfurt a.M.

Die folgenden vier Schwerpunkte wurden bearbeitet: 

1. Arbeitsschwerpunkt: Unsere Leitsätze: Wo stehen wir heute? Was hat sich 2008 getan?

Ziel dieses Arbeitsschrittes war es, durch Reflexion der konkreten Arbeit des Beirates eine Übersicht darüber zu erhalten, (a) was geleistet wurde, (b) welche Leitsätze mit konkretem Leben gefüllt sind, (c) wo sich Stärken herauskristallisierten und (d) wo Entwicklungsbedarf gesehen wird!

Diskutiert und zugeordnet wurde eine Vielzahl von Aktivitäten, die nachfolgend stichwortmäßig aufgelistet sind. Zugleich zeigten sich Ansatzpunkte zur Fortsetzung in 2009/10.

Leitsatz 1:
Interessen der Älteren vertreten, sich für Ihre Rechte einsetzen / Ihre Rechte schützen
Lampen installiert / Parkplatzsituation in Dietzenbach – um kürzere Wege für Ältere zu schaffen / Behindertentoilette auf Friedhof / Bank Feuerwehr / Ansage der Haltestellen in Bussen / „Nette Toiletten“ / Sitzklotz am Hexenberg geschaffen
Maßnahme: Erfolge und Themen in Zeitung bringen - Stadtpost

Leitsatz 2:
Informationen für ältere Bürger/-innen sichern
Pflegeheim besichtigt / Info-Stand Fitness- und Gesundheitstage

Leitsatz 3:
Verständnis und Solidarität zwischen Alt und Jung
Generationsübergreifender Spielplatz / Spendenaktion für generationsübergreifenden Spielplatz / Seniorenweihnachtsfeier Ernst-Reuter-Schule

Leitsatz 4:
Zusammenleben der Kulturen fördern
Kooptiertes Mitglied des Ausländerbeirats bei uns vertreten (einzig in Hessen) / Multi-Kulti-Fest / Teilnahme an Gesprächskreisen z.B. „Zusammenleben der Kulturen“ und haben Akzeptanz

Leitsatz 5:
Strukturelle Lösungsansätze für individuelle Notsituationen finden
Erster Kontakt über uns als Person: persönlicher Kontakt ist sehr wichtig / wir wurden sehr häufig angesprochen / bessere Wahrnehmung des Sprechstundenangebots in der Öffentlichkeit gewünscht
Maßnahmen: Sprechstunde muss bekannter gemacht werden / aber mit Angabe der Tel.-Nr. – fehlt noch

Leitsatz 6:
Unterstützung eines engagierten Lebens im Alter
Besuch und Kontakt mit Seniorenbeirat in Neuhaus (Partnerstadt) / Unterstützung bei der Gründung eines Seniorenbeirats (Nachbarkommune Rödermark) / Teilnahme an LSVH-Veranstaltungen und Seminaren

Leitsatz 7:
Sozialpolitische Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren
Arbeit des Beirates sehr aktiv / in der SVV und in allen Ausschüssen vertreten (Vor-schlagsrecht in der SVV)
Maßnahme: Bericht zu Sitzung in die Stadtpost

Ergänzung zur Bürgersprechstunde: In 2008 wurde die angebotene Bürgersprechstunde im Seniorenzentrum Steinberg nicht genutzt. Es besteht Einvernehmen über eine Fortführung, verbunden mit flankierenden Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit:
Telefonische / schriftliche Anfragen an den Seniorenbeirat sollen über das Büro der Städtischen Seniorenarbeit laufen. Dies soll im Quartalsheft / Presse veröffentlicht werden. Auch Sitzungsergebnisse sollten veröffentlicht werden.
Die Bekanntheit der Seniorenbeiratsmitglieder durch veröffentlichte Fotos soll erhöht werden. Beim Internetauftritt fehlt ein aktuelles Foto, auch die aktuellen Presseveröffentlichungen sollten ins Internet.
Die Akzeptanz des Seniorenbeirats bei öffentlichen Veranstaltungen ist positiv, siehe Multi-Kulti-Fest.

Fazit:
Die skizzierten Diskussionsergebnisse verdeutlichen, dass es gelungen ist, alle Leitsätze mit „Leben zu füllen“ und durch viele Aktivitäten zu praktizieren.
Auch wurde im landes- und bundesweiten Kontakt mit anderen Beiräten sichtbar, dass der Dietzenbacher Seniorenbeirat viel Arbeit erfolgreich geleistet hat. 

2. Arbeitsschwerpunkt:
Was hatten wir uns vorgenommen?

Im Fokus dieses Arbeitsschrittes stand die Reflexion der eigenen Arbeitsform, um eine breite Öffentlichkeit und eine wirkungsvolle politische Vertretung zu erreichen.

Erscheinungsbild weiter entwickeln (z.B. Broschüre):
Ja, erledigt, weil vorhanden / Powerpoint-Präsentation zum Leitbild / Handzettel /
auf der Homepage der Stadt ist der Seniorenbeirat ebenfalls präsent.
Maßnahmen: Powerpoint-Präsentation ergänzen / Handzettel aktualisieren, ebenso eigenen Internetauftritt.

Externe Kommunikation des Leitbildes (zum Bekanntmachen des Beirates):
Besuch anderer Kommunen / Besuch der Partnerstadt Neuhaus/Thüringen / Unterstützung bei Gründung Seniorenbeirat Rödermark / Regionaltagungen Landesseniorenvertretungen / VHS + Landesseniorenvertretung Silver-Server-Seminar / Landessenioren-vertretung Fortbildung besucht.
Maßnahmen: Auch hier Internetauftritt bedenken.

Abstimmung in der Kommunikation (z.B. Regeln im Umgang):
Artikel über Arbeitsfelder von SHD, Seniorenbeirat, Städt. Seniorenarbeit.
Maßnahmen: Muss wiederholt werden, ins Internet Homepage.

Treffen von Zielvereinbarungen (z.B. was wird bis wann von wem gemacht?):
Ja, sehr gut erledigt.

Kontrolle der Ergebnisse (z.B. Qualitätskontrolle):
Ja, erledigt in jeder Sitzung.

Fazit:
Es kann festgehalten werden, dass der Beirat eine sehr gute Arbeitskultur miteinander und eine ebenso ergebnisorientierte Arbeitsorganisation geschaffen hat. Das wird von den Mitgliedern selbst sehr geschätzt und führt zu einer gewinnbringenden Kooperation mit der Geschäftsstelle und den kommunalen Gremien.

Zum 3. Arbeitsschwerpunkt: „Wo stehen wir morgen“
• Was nehmen wir uns für 2009/10 vor?
• Was tun wir konkret? (Maßnahmen)

Überlegt wurde, welche Themen aus Sicht der Beiratsmitglieder 2009/10 wichtig bzw. wo Vertiefungen in bestehenden Handlungsfeldern sinnvoll sind?

Kooperationen intensivieren
Vertiefungen / Verbesserungen werden in der Zusammenarbeit mit anderen Organisa-tionen gesehen. Hier lassen sich Potentiale/Synergieeffekte noch besser ausschöpfen.
Tagesordnungspunkt wird: Gemeinsame Veranstaltungen mit SHD und ALB. Alle an-wesenden Seniorenbeiratsmitglieder sind Mitglieder der SHD. Der ALB ist mit einem kooptierten Mitglied im Seniorenbeirat vertreten.
Maßnahmen: Zusammenarbeit mit Seniorenhilfe intensivieren / Zusammenarbeit mit Ausländerbeirat – gemeinsames Vorhaben / Mitarbeit bei Landesseniorenbeirat.

Beirat intern – Qualifizierung
PC-Nutzung aller Beiratsmitglieder
Maßnahme: Damen machen einen PC-Kurs.

Beirat extern – Präsenz nach außen (Informationsarbeit)
Überlegt wurde die Systematisierung und Ausweitung der PR-Arbeit. Dazu gibt es bereits eine Vielzahl an Materialien, die auf Stadtfesten, an Info-Tischen usw. ausgelegt oder auf die Homepage eingestellt werden können.

Welche Wege stehen uns offen?
Maßnahmen: Stadtpost / Internet / Info-Stand.

Welche Materialien haben wir dafür / brauchen wir?
Maßnahmen: Überarbeitung Folder/Faltblatt / Powerpoint-Präsentation aktualisieren / Chronik ausbauen / Nachdruck + Ergänzung Leitbild / Stellwandposter.


Welche Anlässe – Veranstaltungshöhepunkte sind in 2009 schon terminiert?
- Einweihung Spielplatz - nur in Kooperation mit Seniorenhilfe 2009
- Erhaltung Göpfert-Haus
- Besuch Seniorenbeirat Neuhaus – Mai 2009: Was wird dem Besuch geboten?
- BAGSO-Seniorentage in Leipzig – Organisation eines Busses – gemeinsame Fahrt?

Verankerung als politisches Gremium:
Weitere Verankerung in politischen Gremien der Stadt u.a. auch über die öffentliche Wahrnehmung (Informationsarbeit).
Maßnahmen: Aufwandsentschädigung / Seniorenbeirat in die HGO / Gleichstellung Seniorenbeirat mit Ausländerbeirat.

Erledigung der laufenden To-Do-Liste des Beirats:
Maßnahmen: Info-Stand bei Basar der Seniorenhilfe / Präsenz Multi-Kulti-Fest / mehr Bänke weiter verfolgen / z.B. Rathaus-Center / Weiterverfolgung „Nette Toiletten“ / Begleitung Einrichtung generationsübergreifender Spielplatz / Bekanntgabe der Bus-Stationen - schriftlich nachfragen.

Fazit:
Die Diskussion ergab, dass die bisherige Arbeit des Seniorenbeirats allgemein als ge-lungen angesehen wird. Es wurde vieles seit dem letzten Workshop initiiert und begon-nen, 2009/10 sind die Vorhaben erfolgsorientiert fortzusetzen. 

4. Arbeitsschwerpunkt:
Wer tut was bis wann 2009/10? (Zielvereinbarungen)

Diskutiert und gemeinsam vereinbart wurden Themen / Vorhaben, die es in unterschiedlichen Zusammenhängen weiterzuverfolgen gilt. Zum einen geht es um Fortsetzung der laufenden Arbeit (Beiratssitzungen; Kooperationen). Zum anderen wurden besondere Ereignisse heraus gearbeitet, die weitergehende Aktivitäten und Planungen erfordern (Jahreshöhepunkte; Außendarstellung).

Themen der nächsten Beiratssitzungen:
• PC-Kurs der Seniorenbeiratsdamen
• Kontaktdaten zum Seniorenbeirat in Presse bringen – Telefon-Nr.
• Chronik mit Stichworten von E. Wolff
• Chronik 2008 mit Fotos ausbauen (Redaktionsteam bilden), Veröffentlichung an Infoständen, Veranstaltungen, Presse
• To-Do-Liste laufend besprechen

Jahres-Höhepunkte:
• Einweihung Spielplatz
• Besuch Seniorenbeirat Neuhaus
• Organisation Besuch Seniorentag Leipzig

Außendarstellung des Beirats:
• Jahresthema
• Welche Materialien?
• Welche Wege?
• Welche Anlässe? – auf welchen Veranstaltungen vertreten?

Kooperationen vertiefen:
• Ausländerbeirat
• Seniorenhilfe - durch gemeinsame Aktivitäten
• Landesseniorenbeirat

Hierzu werden 2009 im Beirat zusammen mit der Geschäftsstelle die weiteren Arbeitsschritte überlegt, so dass jeweils konkrete Zielvereinbarungen (Was tun wir bis wann?) und die daraus sich ergebenden Absprachen in jeder Beiratssitzung (Wer macht es?) getroffen werden.

Ergänzung: Kurze Pressenotiz über 2. Workshop „Weiterentwicklung 2009“

Hier finden Sie den Workshop vom 21.November 2006 dokumentiert: Leitbild und Leitsätze der Arbeit [PDF: 661 KB]
und das Protokoll des Workshops am 3.12.2008: 2. Workshop [PDF: 46 KB]  

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