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8. März: Internationaler Frauentag

Das Frauen- und Gleichstellungsbüro informiert

Bettina Kuse
Bettina Kuse
Bettina Kuse

Wer packt die Spülmaschine aus, fährt die Kinder zum Kieferorthopäden, erkundigt sich, wie die Oma die Ostertage verbringen möchte? Wer verzichtet zum Wohle der Familie auf Vollzeitbeschäftigung, Altersabsicherung und Karriere? Und wer wird aber beim Finanzamt regelmäßig erst in der zweiten Spalte abgefragt), und wer kommt bei den Formularen von Banken und Sparkassen oftmals gar nicht vor? Die Ehefrau, die Kundin.

Es ist wieder soweit, am 8. März ist Internationaler Weltfrauentag, ein Tag in dem das Erreichte gefeiert und Bilanz gezogen wird: Seit nunmehr 100 Jahren dürfen Frauen wählen, Frauen dürfen – auch ohne die Zustimmung der Ehemänner - Arbeitsverträge abschließen, durch die Einführung des Mindestlohns haben vor allem Frauen profitiert, Frauen und Männer können partnerschaftliches Elterngeld erhalten, wenn sich beide in der ersten Zeit nach der Geburt Zeit für ihr Kind nehmen. Aber Frauen verdienen immer noch 20% weniger als ihre männlichen Kollegen, Frauen haben immer noch nicht den gleichen Anteil an Führungspositionen, Frauen sind wegen der Familienzeiten eklatant häufiger von Altersarmut betroffen, und bei Alleinerziehenden steigt die Armutsrisikoquote um des Dreifache der entsprechenden Quote der Gesamtbevölkerung.

Rechtsberatung für Frauen
Rechtsberatung für Frauen
Rechtsberatung für Frauen

Sorgearbeit und Familienarbeit wird gesellschaftlich immer noch auf der Basis geschlechtsstereotyper Arbeitsteilung organisiert: Sorge und Pflege wird vor allem Frauen zugewiesen, Einkommenserzielung vor allem Männern.

Die aktuelle Gleichstellungspolitik behält deshalb beim Thema Erwerbs- und Sorgearbeit aktiv die Bedürfnisse von Männern im Blick, Männern ist zu ermöglichen verstärkt private Sorgearbeit (Familien- und Pflegeaufgaben) zu leisten. Erwerbs und Sorgearbeit soll allen Menschen jederzeit im Lebenslauf möglich sein, ohne sich – lebenslänglich - für eine Rolle entscheiden zu müssen.

Nach wie vor ist für viele Frauen ein Dilemma, dass die die Bewältigung der kritischen Übergangssituation bei Trennung oder Scheidung umso schwieriger für die wirtschaftlich schwächere Partnerin ist, je ungleicher die Rollenverteilung innerhalb der Ehe oder Partnerschaft war. In der bundesdeutschen Gesellschaft leben heute 70% der Paare das „Zuverdiener-Modell“, die meist weibliche Zuverdienerin trägt die Last Teilzeiterwerbsarbeit und familiäre Sorgearbeit zu vereinbaren, dafür erreicht sie in Teilzeit kaum eine eigene Existenzsicherung und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Dem meist männlichen „Hauptverdiener“ bleibt wie zu Zeiten der „Hausfrauen-Ehe“ weiterhin zu wenig Zeit für die Familie.

Frauen sind nach wie vor besonders häufig von Gewalt in Paarbeziehungen betroffen, häusliche Gewalt ist nach der letzten Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder weltweit. Von schwerer Gewalt sind Frauen mit Migrationshintergrund, geflüchtete, obdachlose und behinderte Frauen besonders betroffen, sie erleben auch außerhalb von Paarbeziehungen in höherem Maße Gewalt und Diskriminierung.

In den letzten Jahren ist kein Rückgang von Partnerschaftsgewalt zu verzeichnen- vielmehr ist ein leichter Anstieg zu beobachten, weswegen die Forderung der Frauenbüros an die GROKO auch lautet: Sicherstellung von zeitnahem Schutz für die Betroffenen, Ausbau der Hilfesysteme und die Einführung eines regelmäßigen Monitorings.

Aber auch das Thema Alterssicherung ist noch nicht wirklich fair geregelt: Nimmt man die Leistungen der gesetzlichen, privaten und betrieblichen Rentenversicherung zusammen, erhielten die Frauen im Jahr 2015 im Durchschnitt eine um 53% niedrigere Rente als Männer, in Westdeutschland betrug dieser Gender Pension Gap sogar 58%.

Auch das Frauen- und Gleichstellungsbüro in der Kreisstadt Dietzenbach möchte einen Beitrag zur tatsächlichen Gleichberechtigung der Geschlechter leisten, so werden hier Kontakte geknüpft, Wissen transferiert, Hilfsangebote gebündelt, Diskriminierungen aufgezeigt und Frauen bei der Bewältigung von Krisen unterstützt. Das Frauen- und Gleichstellungsbüro ist werktags von 9.00 bis 13.00 und zusätzlich Dienstagsnachmittags von 14.00 bis 16.00 zu erreichen:

Frau Bettina Kuse
Fachbereich Zentrale Steuerung, Stadtplanung und -entwicklung
Frauen- & Gleichstellungsbeauftragte
Europaplatz 1
63128 Dietzenbach
Raum:
105 (1. OG)

Telefon:
06074 373-240

Fax:
06074 373 9 240



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