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Stadtbrunnen

von Hans Schmandt

der Stadtbrunnen
der Stadtbrunnen
Der Stadtbrunnen

Im alten Dietzenbacher Ortskern war im Bereich zwischen Schmidtstraße, Bahnhofstraße und Darmstädter Straße sämtliche alte Bausubstanz der Flächensanierung Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre zum Opfer gefallen. Der mit roten Backsteinziegeln gepflasterte Platz ”Am Stadtbrunnen” entstand Mitte der 70er Jahre und wurde in Anspielung auf das politisch traditionell ”rote” Dietzenbach von der Bevölkerung ”Roter Platz” getauft.

Zur Gestaltung des Platzes wurde ein Künstlerwettbewerb ausgelobt, den der Dietzenbacher Künstler Hans Schmandt gewann. Der nach seinen Entwürfen gestaltete Stadtbrunnen mit den drei Findlingen wurde 1977 errichtet. Die Idee war, dass sich auf den Findlingen durch die permanente Wasserberieselung im Laufe der Zeit eine natürliche grüne „Patina“ aus Algen und Moosen bildet.

Im Zuge der Neugestaltung des Platzes 2010/2011 wurde auch die Brunnenanlage erneuert und im Mai 2012 offiziell eingeweiht. Die Kosten übernahm der Lions Club.

Der Künstler

AM Stadtbrunnen, nach der Sanierung
AM Stadtbrunnen, nach der Sanierung
Platz Am Stadtbrunnen neu gestaltet

Hans Schmandt  war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Dietzenbacher Kunstszene – mehr als drei Jahrzehnte lebte, arbeitete und wirkte er bis zu seinem Tod 1993 in Dietzenbach und hinterließ der Stadt eine Fülle von Zeugnissen seines künstlerischen Schaffens, die durchaus auch ortsgeschichtliche Bedeutung haben. Perfekt beherrschte Schmandt die verschiedensten Mal- und Gestaltungstechniken, insbesondere bei der Ölmalerei, die ihm den Beinamen „Alter Meister“ einbrachten.

Hans Schmandt wurde 1920 in Gießen geboren. 1935 bis 1937 nahm er an Zeichenkursen des Landschaftsmalers Carl Fries an der Gießener Universität teil, 1935 bis 1937 absolvierte er ein Studium an der Städel-Kunsthochschule in Frankfurt. Im Folgejahr schuf er bereits erste Wandbilder in Kirchen und Gemeindesälen.

Nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft im Jahre 1950 war er in Frankfurt als freier Grafiker und Maler tätig.

Neben Wandbildgestaltungen in Gemeindezentren, Kindergärten und Schulen machte er sich einen Namen  als Illustrator von Büchern und Plakaten (u.a. Holzschnitte, Feder- und Bleistiftzeichnungen), für die er auch international ausgezeichnet wurde, z.B. 1966 mit dem 1. Preis im Plakatwettbewerb in Seattle/USA und 1968 mit dem „Preis von Bologna“ für das Bilderbuch „Käpten Pillepeer“.

Seit 1957 war Hans Schmandt in Dietzenbach auf dem Hexenberg ansässig.

Im Dietzenbacher Stadtgebiet hat er im öffentlichen Raum mehrfach seine Spuren hinterlassen, so verschönerte er z.B. die Fassade des Kinderheims „Bambi“ in Steinberg, und für die neuerrichtete  Kita Friedensstraße schuf er 1962 das Sgraffito „Bremer Stadtmusikanten“, die Sonnenuhr an der evangelischen Christuskirche und auch der Entwurf für den Stadtbrunnen am „Roten Platz“ stammen von ihm.

Darüber hinaus hat er eine ganze Reihe von Dietzenbacher Büchern illustriert, so die Chroniken von Otto Mau, das Dietzenbacher Vogelbuch von Klaus-Jürgen Mau, Auszüge aus den Kirchenchroniken „O tempora o mores“, weiterhin sein „Dietzenbacher Skizzenbuch“ mit Bleistiftzeichnungen von Alt-Dietzenbacher Motiven.

Zahlreiche Ansichten vom alten Dietzenbach hielt er in Öl fest – seine perfekte Technik in der Öl-Malerei brachte ihm dem Beinamen „Alter Meister“ von Dietzenbach ein.

Mitte der 1970er Jahre wirkte er im Aktionskreis „Rettet das Dorf in der Stadt“ mit, der sich erfolgreich für die Erhaltung und Sanierung der alten Ortskerns einsetzte.

1983 gründete er mit den Künstlern Karl Heinz Wagner, Johannes Kraft und Günther Eppmann den Dietzenbacher Künstlerkreis.

1983 wurde Schmandt mit dem Kulturpreis des Kreises Offenbach ausgezeichnet. 1990 erhielt er dann den Kulturpreis der Stadt Dietzenbach, den er jedoch aus Protest gegen das an der Rathausfassade geplante Wandbild der Künstlergruppe „Diriangen“ aus der nicaraguanischen Partnerstadt Masaya im März 1992 demonstrativ wieder zurück gab.

Hans Schmandt verstarb am  22. Februar 1993.

Die Kunst-Haltestellen im Überblick

Nr.KunstobjektKünstler/in
1 Steinberg-Kreisel Uschi Heusel
2 Waldgeisterstamm Valerie Gourski
3 Die vier Fraktionen Inge Hagner
4  Fünf Kontinente  Guntram Prochaska
5  Vélizy-Brücke Georgi Takev
6  PÄDong-Figuren PÄDong-Künstlergruppe 
7  Deiwelche Joachim Kreutz 
8  Ausscheller Joachim Kreutz 
9  Ballett der Bewegung Prof. Wolfgang Rang 
10  Stadtbrunnen Hans Schmandt 
11  Marterl Hans-Bernhard Vielstädte 
12  Wolfstock Forstverwaltung
13 Fischstein Harro Erhart

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