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Pressemitteilungen






Barrierefreie Bushaltestellen auf der L3001

Stufenloser Einstieg in Busse & Verkehrsfluss nicht im Widerspruch

Bushaltestelle Steinbergkreisel
Stufenloser Einstieg möglich: Bushaltestelle Steinbergkreisel.
Bushaltestelle Steinbergkreisel

Die Umgestaltung der wichtigsten Dietzenbacher Nord-Süd-Verbindung, der L3001, schreitet voran und wird den verändernden Bedarfen einer multimodalen Mobilität sowie geänderten Vorschriften in Sachen Barrierefreiheit gerecht. Seit der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes haben die Nahverkehrspläne die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen noch stärker zu berücksichtigen, mit dem Ziel, eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen. Für Dietzenbach steht fest, dass der Fokus auf Mobilität eines der wichtigsten Zukunftsthemen zur positiven Weiterentwicklung Dietzenbachs als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort ist und vielseitig betrachtet werden muss. 

Tiefbauarbeiten laufen planmäßig

Seit Beginn des Jahres laufen die Tiefbauarbeiten zur Schaffung von barrierefreien Bushaltestellen planmäßig. Im Laufe des Jahres sollen insgesamt sechs neue Haltestellen entlang der Straße in Dietzenbach Steinberg eingeweiht werden. Weitere werden im südlichen Abschnitt folgen (wir berichteten). Dabei werden die Busse direkt auf der Straße halten und keine Busbuchten mehr verwenden, was vereinzelt Bedenken innerhalb der Bevölkerung verursacht, dass es zu langen Rückstaus kommen wird. Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang kann jedoch die Dietzenbacher*innen und Einpendler*innen beruhigen: “Die Kennzahlen und Erfahrungen aus anderen Städten sprechen da eine eindeutige Sprache”, so der Dezernent für den Bereich Bauen. In der entsprechenden “Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen” (kurz RASt) sind Bushaltestellen auf der Fahrbahn vorgesehen und nur förderfähig,  wenn Sie verschiedene Kennzahlen überschreiten. So dürfen beispielsweise die Anzahl an Fahrzeugen pro Fahrtrichtung nicht höher als 750 pro Stunde UND eine Busfolgezeit von sechs Stopps pro Stunde nicht überschritten werden. “In beiden Fällen liegen wir deutlich drunter”, erläutert Lang. “Aktuelle Verkehrszählungen im morgendlichen Berufsverkehr zeigen, dass der Verkehrsfluss bei 55 Prozent dieses Wertes liegt”, erklärt der Erste Stadtrat. Auch bei der Bustaktung werde gerade einmal ein Wert von etwa 35 Prozent der vorgeschriebenen Kennzahlen erreicht, in vielen Stunden sogar nur 20 Prozent, da nur ein Bus pro Stunde fährt. “Rein fördertechnisch, aber auch aus Sicht des vorhandenen Platzes, gibt es keine Möglichkeiten, Haltebuchten dort zu argumentieren und gefördert zu bekommen”, stellt Lang klar.

 “Bushaltestellen, wie diese, sind State of the Art"

Auch für die Zukunft zeigen die Zahlen, dass genügend Potenziale vorhanden sind, was die Taktung oder das Verkehrsaufkommen betrifft. Marcell Biederbick, Master of Engineering und Leiter der Planung und Infrastruktur der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH (kvgOF), kann dies nur bestätigen: “Bushaltestellen, wie diese, sind State of the Art und werden aktuell kreisweit in dieser Form gebaut, ebenso in vielen anderen Städten und Gemeinden.” Aus Sicht der Kreisverkehrsgesellschaft und der Busfahrer*innen liegen die Vorteile auf der Hand. “Erfahrungen zeigen, dass diese Variante verkehrstechnisch sicherer ist, da beispielsweise keine Radverkehrsanlagen beim Ein- und Ausfahren gekreuzt werden und auch kein Einfädeln in den fließenden Verkehr mehr notwendig ist.” Hinzu kommt, dass für Buchten ein hoher Platzbedarf benötigt wird, bis zu 90 Meter in der Länge und 5 Meter in der Breite. “Das ist in den allermeisten Fällen im Innerstädtischen Bereich nicht umsetzbar”, weiß Biederbick, der gemeinsam mit der Tiefbauabteilung eng in die Planung eingebunden wurde. Buchten sind daher auch nur in Ausnahmefällen förderfähig. Was mit den alten Bushaltebuchten passiert, wird aktuell geprüft. Möglich sind ein Rückbau bzw. eine Überführung zu einer weiteren Nutzung von beispielsweise Parkflächen.


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