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Pressemitteilungen






Vortrag Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Am 6. Dezember 2021 und im Januar 2022

Wichtiges zu Papier bringen.
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Wichtiges zu Papier bringen.

Die Städtische Seniorenberatung der Kreisstadt bietet einen Vortag zur Vorsorgevollmacht und zur Patientenverfügung an. Referent Boris Knopf, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege – Palliativ Care vom Palliativteam Frankfurt wird am 6. Dezember 2021, von 17.00 bis 19.00 Uhr im Dietzenbacher Capitol sein, um über die beiden wichtigen Punkte zu informieren. Der Vortrag ist kostenfrei und wird unter 2G-Bestimmungen stattfinden.

In einem zweiten Block, jeweils mit Voranmeldung, ist Anfang 2022 zum Selbstkostenpreis ein weiterer Vortragsabend im Seniorenzentrum Kreisstadt Dietzenbach, Siedlerstraße 66, möglich. „Der Vortrag ist etwas von jung bis alt, von gesund bis schwer krank, die ein Interesse daran haben, eine rechtlich fundierte Patientenverfügung zu erstellen“, sagt die Seniorenberaterin Kirsten Wolf. Bei ihr kann sich auch angemeldet werden unter Telefon: 06074 - 48 34 90 oder E-Mail: kirsten.wolf@dietzenbach.de

Formulare aus dem Internet erweisen sich oft als unwirksam

Im Jahr 2009 wurde das Instrument der Patientenverfügung im Gesetz verankert. In einer Patientenverfügung wird der Wille des Verfassers für zukünftige medizinische Behandlungen verbindlich schriftlich festgelegt. Diese Möglichkeit wird heute vielfach nicht oder nicht in handlungsleitender Weise genutzt, auch die Formulare, die im Internet zu finden sind, sind oft nicht aussagekräftig genug und bleiben daher in der Praxis unwirksam. Aufgrund des Tabuthemas Sterben werden Wünsche der Patientinnen und Patienten oft nicht im familiären und sozialen Umfeld ausreichend kommuniziert, so dass auch hier Angehörige, Freunde oder rechtliche Vertreter wenig über den Patientenwillen wissen. Die Folge ist, dass bei vielen Menschen die lebensbedrohlich erkranken und der Wille nicht genau bekannt ist, medizinisch indizierte lebenserhaltende Maßnahmen eingeleitet werden.

 Zweistufiges Konzept 

Ausgebildete Gesprächsbegleiter „Behandlung im Voraus planen“ (vom Würdezentrum Frankfurt) möchten ihr Knowhow an die Bevölkerung weitergeben und sie dabei unterstützen eine gute, medizinisch und rechtlich sichere Patientenverfügung zu erstellen. Angelehnt an die DIV BVP (Deutsche Interprofessionelle Vereinigung Behandlung im Voraus planen) bietet die Seniorenberatung dieses zweistufige Konzept an, um allen Bürgerinnen und Bürgern in verschiedenen Beratungsmodellen zu helfen.

Der Block 1 bietet Informationen im Rahmen eines Vortrags rund um das Thema Vorsorgeplanung. Dort werden die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung und die Patientenverfügung beleuchtet und den Gästen das Konzept „Behandlung im Voraus planen“ nähergebracht.

Im Block 2 wird gemeinsam in der Gruppe für jeden Teilnehmenden eine individuelle Patientenverfügung erstellt und den Interessierten ein Formular zur Vorsorgevollmacht zur Verfügung gestellt. Die Grundlage für alle Festlegungen in der Patientenverfügung sind die Einstellungen der betroffenen Person zum Leben, zu schwerer Krankheit und zum Sterben. Darauf aufbauend werden verschiedene medizinische Szenarien besprochen. Die Basis des Konzeptes ist die Erstellung einer Patientenverfügung im Dialog.


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