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„Gemeinsam aktiv - wir bewegen uns“

Ferienprogramm der Dietzenbacher Sport-Coaches

Ferienprogramm Akita
Am zweiten Tag des Ferienprogramms "Gemeinsam aktiv in den Ferien - Wir bewegen uns" ging es für geflüchtete Kinder auf den Pferdehof Akita. Auch Erster Stadtrat René Bacher (3. von links) schaut auf einen Besuch vorbei.
Ferienprogramm

Strahlender Sonnenschein, Kinderlachen, und ein Pferd im Mittelpunkt - geduldig lässt sich der bereits über 20 Jahre alte Hansi, ein süddeutsches Kaltblut, streicheln und striegeln und sorgt für strahlende Kinderaugen.

Es ist Dienstag, der 12. April. Am zweiten Tag des Ferienprogramms „Gemeinsam aktiv in den Ferien - Wir bewegen uns“ für geflüchtete Kinder geht es rund auf dem Pferdehof Akita der Familie Baist. 23 Kinder, darunter auch aus der Ukraine geflüchtete, tummeln sich auf dem Hof. Organisiert von den beiden Sportcoaches Afaf Mengler und Ralf Schmidt genießen die Kinder ein buntes Ferienprogramm. Eine willkommene Abwechslung von Flucht, Pandemie und Alltag.  Am 11. April stand ein Besuch des Boxprojektes auf dem Plan, in den darauffolgenden Tagen geht es noch in das Haus der Integration, in den Zirkus Chicana und zum FC Dietzenbach.

„Als wir wussten, dass die geflüchteten Menschen mit ihren Kindern zu uns nach Dietzenbach kommen, war klar, da müssen wir was organisieren“, sagt Schmidt, der bereits seit fünf Jahren als Sportcoach aktiv ist. Unterstützt wird er dabei von seiner Mitstreiterin Afaf Mengler, die seit vier Jahren dabei ist. „Es ist schön zu sehen, wie viel Freude die Kinder im Umgang mit den Tieren haben“, lächelt sie.

Sportcoaches mit viel Unterstützung

Sportcoaches
Am 19.07.2019 haben die beiden Sportcoaches Ralf Schmidt und Alaf Menger ihre Zertifikate erhalten. Sie stellen Kontakte zwischen geflüchteten Menschen und den Sportvereinen her.
Integration durch Sport

Als die beiden Sportcoaches ihre Planungen für das Ferienprogramm für geflüchtete Kinder begannen, erhielten diese viel Unterstützung bei der Entwicklung der Programminhalte und deren Umsetzung. Die Betreuung der Kinder unterstützen Ehrenamtliche aus der Flüchtlingshilfe und Integrationslotsinnen, das Haus der Integration und das Boxprojekt werden besucht und auch der Zirkus Chicana und der FC Dietzenbach heißen die Kinder an diesen Tagen das erste Mal in Dietzenbach willkommen. Das „Haus Nr. 21“ stellt während der Tage das Essen zur Verfügung, auch die Flüchtlingshilfe verköstigt die Jungen und Mädchen.

„Es macht mich immer wieder stolz, zu sehen, wie gut unser Netzwerk in Dietzenbach funktioniert und wie alle Hand in Hand zusammenarbeiten“, bemerkt Sonja Hoffmann, Leiterin der Stabsstelle Integration, die mit ihrem Team für die finanzielle Förderung solcher und anderer Aktionen sorgt. Bereits seit sechs Jahren ist Dietzenbach Mitglied des Förderprogramms „Sport und Flüchtlinge“, dass 2016 von der Hessischen Landesregierung in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Hessen gestartet wurde. Seit diesem Jahr läuft diese unter dem Titel „Sport integriert Hessen“. Neu hierbei ist, dass neben Geflüchteten ab sofort auch Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligte vom neuen Sportförderprogramm des Landes profitieren können. Ein entsprechender Förderantrag wurde gestellt, der Förderbescheid wird in den kommenden Tagen erwartet.

„Sport hält nicht nur fit, er bringt vor allen Menschen zusammen und ist zugleich ein wichtiger Zugang zum sozialen und gesellschaftlichen Leben. Grade Kinder und Jugendliche haben besonders unter der Pandemie gelitten. Die Erweiterung des Programms dient nicht nur der Bewegung, dem Spiel und Spaß, sondern der Gemeinschaft und der Interaktion. Wir hoffen natürlich, dass auch unsere kleinen ukrainischen Gäste im Rahmen des Ferienprogramms ein wenig unbeschwerten Alltag erleben können“, Erklärt Erster Stadtrat René Bacher, der die Kinder auf dem Reiter Hof Akita besuchte und sich einen eigenen Eindruck vom Programm machte.


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